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Raum Klima Rettung Wohnungs- und Verwaltungs- Gesellschaft Nossen mbH
Heizen Lueften Wohnungs- und Verwaltungs- Gesellschaft Nossen mbH
Richtiges Heizen und Lüften sorgt für Behaglichkeit und gesundes Wohnen!

Behaglichkeit beim Wohnen, bezogen auf ein gesundes und ausgewogenes Raumklima, liegt sicher allen am Herzen – und das nicht nur in der kalten Jahreszeit.

Führt man sich ein Heizjahr vor Augen, so führt man der Wohnung in nahezu zwei Drittel des Jahres Wärmeenergie aus Einzel- oder Zentralheizungen zu, um Wohlbefinden und Behaglichkeit zu erzielen.
Besonders im Winterhalbjahr werden immer wieder an den Innenseiten von Außenwänden aber auch hinter Möbelstücken feuchte Flächen bis hin zu Stockflecken vorgefunden, die sich, bleiben sie unbeachtet, bis zum Schimmelpilz und modrigen Gerüchen ausbilden können.
Diesbezügliche Hinweise an die betroffenen Mieter durch die WVG, werden oft als Gängelei hingestellt.

Doch woher kommt diese Feuchtigkeit?
Ein wenig Physik, klärt das Rätsel schnell auf.

Luft – das lebensnotwendige und unsichtbare Element, hat noch einen weiteren, oft unsichtbaren, Bestandteil – nämlich Wasser. In manchen Fällen ist das Wasser in der Luft auch sichtbar, wir kennen es alle, z.B. unter dem Begriff Nebel, dem Wasserdampf beim Duschen oder den Wolken. Nun hängt das sichtbare Wasser in der Luft nicht allein von der Menge ab, also der absoluten Luftfeuchte (gemessen in Gramm je m³ Luft) sondern viel mehr von der Temperatur der Luft und ihrem Druck. Das Verhältnis stellt sich so dar, dass wärmere Luft mehr Wasser binden kann als kältere Luft. Man spricht hier von relativer Luftfeuchte. Kühlt nun warme, stark mit Wasser angereicherte Luft ab, fällt das an der Sättigungsgrenze befindliche Wasser in der Luft, als Kondensat aus. Es kommt also immer dann zu diesen Erscheinungen, wenn die in der Luft enthaltene Feuchte im Verhältnis zu ihrer Temperatur zu hoch ist.
Die Feuchtigkeit der Luft setzt sich dann an den kälteren Bauteilen der Wohnung, sprich Wänden, Fenster, Fliesen etc., als Kondensat ab.
Besonders schön sichtbar ist dies, wenn sozusagen Wasser an den Fensterscheiben steht.

Um diesen Erscheinungen nun wirkungsvoll zu begegnen, muss sich jeder folgender Fakten bewusst sein.
Bei einer normalen Wohnungsnutzung werden unterschiedliche Wassermengen durch Kochen, Baden, Duschen, Waschen, Geschirrspülen an die Raumluft abgegeben. Nur allein beim Schlafen wird die Luft durch die Atemluft pro Nacht und Person mit bis zu einem Liter mit Wasserdampf angereichert, aber auch Grünpflanzen tragen zu diesem Vorgang bei.

Wie kann ich dem nun entgegenwirken?
Richtig heizen und lüften!

  • kontinuierlich und ausreichend heizen aller Räume. Auch die Räume, in denen ein niedrigeres  Temperaturniveau gewünscht wird
  • gewährleisten sie die Luftzirkulation hinter großen Möbelstücken. 5-10 cm sind optimal.
  • Vermeiden sie einen Wärmestau vor Heizkörpern, z.B. durch Verkleidungen, lange Vorhänge oder davorstehende Möbel. Unter Umständen können auch die im Wärmestau befindlichen Heizkostenverteiler einen höheren Verbrauchsanteil registrieren.
  • Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen halten. Luftaustausch der Räume untereinander bringt auch Wasserdampfaustausch, welcher im kälteren Raum zur Kondensatbildung führen kann.
  • Lüften sie, besonders bei fugendichten Fenstern, kurz und stoßweise. Somit führen sie den Wasserdampf ab, also die feuchte Luft hinaus und ersetzen sie durch trockene Frischluft, die wieder, nach Erwärmung, Wasserdampf aufnehmen kann. Diese kurze Intensivlüftung hat den Vorteil, dass die in den Wänden und Möbeln gespeicherte Wärme enthalten bleibt, die wiederum zum schnelleren Aufwärmen der Frischluft beiträgt.
  • Vermeidung von Dauerlüften während der Heizperiode. Dauernd gekippte oder gar geöffnete Fenster führen zu mehrfach höherem Energieverlust. Funktionsbedingtes ansprechen der Thermostatventile potenzieren das Ganze.
  • Schließen Sie beim Lüften in der kalten Jahreszeit die Heizkörperventile. Um ihr selbständiges Öffnen zu vermeiden, schirmen Sie diese gegen den kalten Luftstrom ab. Doch Vorsicht! bei Minusgraden riskieren Sie das Einfrieren des Heizkörpers – was auch für ein kurzes und intensives Lüften spricht.
  • Leiten sie größere Wasserdampf-mengen, z.B. vom Kochen oder Duschen, so schnell als möglich ins Freie. Halten Sie dabei die Türen dieser Räume geschlossen, um so die Ausbreitung des Wasserdampfs in die anderen Räume zu vermeiden.

 

Wie hoffen, dass dieser kleine Ratgeber, Ihnen eine bessere Sicht auf das wichtige Thema Heizen und Lüften gibt.

Ihre WVG

Quelle bearbeitet: https://delta-t.de/